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Twitter in der Lehre?

Nachdem der Trend nun auch meine Lieblings-Boulevard-Postille erreicht hat und Lance Armstrong unlängst seine sündhaft teure Rennmaschine (“ein Unikat!”) über den Microblogging-Dienst wiederfand, nachdem die Gespräche in der mittäglichen Pause mehr und mehr um Tweets und Followers kreisen, nachdem wieder und wieder die Sinnfrage gestellt wurde, finden sich mehr und mehr Hinweise auf den Einsatz von Twitter auch in der Lehre. Interessante Erfahrungen skizziert auch Thomas Pleil in seinem “Textdepot“. Pleil ist Dozent an der Hochschule Darmstadt und unterrichtet Online-Journalismus und Wissenschaftsjournalismus. Was also liegt näher, den Studierenden der Seminare das Tool näher zu bringen und Twitter als “Informationskanal” zu nutzen.

Seine Erfahrungen beschreibt Pleil in aller Kürze so:

Twittern kann das Lernen über den Seminarraum hinaus erweitern, es kann auch für Studenten ein Instrument sein, um Online-Reputation aufzubauen, und es erfordert ein gutes Gespür für Öffentlichkeit und Privatheit.

Die Langfassung skizziert Motivationen Twitter zu nutzen ebenso wie Typen von Nutzern des Dienstes und verweist einmal mehr auf die notwendige Sensibiltät Öffentlichkeit und Privatheit zu differenzieren bzw. mit dieser Unterscheidung bewusst umzugehen.
Lesenswert auch, weil viele Aspekte zusammengefasst vorliegen und Anregungen für Weiteres geben.

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Eine Antwort

  1. Ein guter Soziologe muss jeden Tag diese Postille lesen, oder?

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