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Social Media in der Entwicklungshilfe

Für viele Organisationen in Entwicklungsländern würde es sich lohnen, neue Internetkanäle wie Facebook, YouTube oder Twitter zu nutzen. Auch eigene Websites lassen sich ohne großen Aufwand erstellen. Einschlägige Plattformen verlangen kein Geld und erläutern Anwendern in ihrem Online-Angebot, wie sie Websites auf ihre Bedürfnisse zuschneiden können.

So jedenfalls beschreibt es Norbert Herrmann, ehemals Entwicklungshelfer und Mitarbeiter für die GIZ (Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit). Herrmann beriet in Südafrika zivilgesellschaftliche Akteure zu Social Media und Knowledge Management. In Beispielen aus der Praxis fokussiert Herrmann u.a. die Probleme einer Implementation von Social Media in Entwicklungsländern. Aber auch Chancen und Möglichkeiten von Social Media werden hervorgehoben und Herrmann unterstreicht den Mut zum Ausprobieren und stellt fest:

In jedem Fall sollte sich jede Organisation einige konzeptionelle Gedanken machen, bevor gebloggt, gepostet und getweetet wird. Der erste Blick geht in die Organisation selbst: Welche Social-Media-Plattformen nutzen die Organisation oder einzelne Mitarbeiter bereits? Damit kann der Lernaufwand für die Einführung eines neuen Dienstes abgeschätzt werden.
(Quelle: E+Z, GIZ)

 

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