Online Reputation – Keine Bedeutung für Personaler?
Partyfotos in Facebook, Urlaubsvideos auf Youtube? Und dann bei der Deutschen Bank bewerben?
Vorsicht! mahnten bislang Reputations-Manager. Personalabteilungen von Unternehmen schauen auch – oder gar zuerst – in einschlägigen Community-Plattformen nach Profilen potenzieller Bewerber/innen. Und was sie dort zu sehen bekommen ist oftmals sehr beeindruckend…
Nix da, meinen die Autoren einer Untersuchung der Werber-Zeitschrift W&V. Derzeit spielen Social Media und Online-Reputation bei der Besetzung freier Stellen faktisch nur eine bescheidene Rolle. Auf fünf Punkte gebracht:
- Entgegen anderer Verlautbarungen suchen Personaler im wesentlichen nur auf Xing nach Bewerbern – wenn überhaupt im Web 2.0. Und dann auch nur verstärkt in der Medienbranche.
- Social Media ist kaum Quelle für Informationen über Bewerber
- Persönliche Bewerbungsgespräche bleiben entscheidend.
- Künftig wird die Bedeutung von Web 2.0-Aktivitäten bei der Bewerberwahl abnehmen. Wenn jeder Bewerber ein bisschen bloggt, werden man sich künftig dadurch immer weniger von der Konkurrenz absetzen können.
- Immerhin: Im zu erwartenden steigenden Job- und Berufswechsel wird Selbstmarketing immer wichtiger. Und dafür bietet Social Media grundsätzlich großes Potenzial.
(Quelle: W&V)
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