Online Reputation – Keine Bedeutung für Personaler?

Von Stefan Cordes • 24. November 2009

Partyfotos in Facebook, Urlaubsvideos auf Youtube? Und dann bei der Deutschen Bank bewerben?
Vorsicht! mahnten bislang Reputations-Manager. Personalabteilungen von Unternehmen schauen auch – oder gar zuerst – in einschlägigen Community-Plattformen nach Profilen potenzieller Bewerber/innen. Und was sie dort zu sehen bekommen ist oftmals sehr beeindruckend…

Nix da, meinen die Autoren einer Untersuchung der Werber-Zeitschrift W&V. Derzeit spielen Social Media und Online-Reputation bei der Besetzung freier Stellen faktisch nur eine bescheidene Rolle. Auf fünf Punkte gebracht:

  1. Entgegen anderer Verlautbarungen suchen Personaler im wesentlichen nur auf Xing nach Bewerbern – wenn überhaupt im Web 2.0. Und dann auch nur verstärkt in der Medienbranche.
  2. Social Media ist kaum Quelle für Informationen über Bewerber
  3. Persönliche Bewerbungsgespräche bleiben entscheidend.
  4. Künftig wird die Bedeutung von Web 2.0-Aktivitäten bei der Bewerberwahl abnehmen. Wenn jeder Bewerber ein bisschen bloggt, werden man sich künftig dadurch immer weniger von der Konkurrenz absetzen können.
  5. Immerhin: Im zu erwartenden steigenden Job- und Berufswechsel wird Selbstmarketing immer wichtiger. Und dafür bietet Social Media grundsätzlich großes Potenzial.
    (Quelle: W&V)
 

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