Vorlesungs-Podcasts erfreuen sich offenbar zunehmender Beliebtheit.
Nachdem im letzten Jahr die ersten deutschen Hochschulen u.a. in iTunes eigene Kanäle eröffnet haben, berichtet das Hasso-Plattner-Institut (HPI) Potsdam von nahezu 1,2 Millionen Zugriffen in den letzten 12 Monaten auf seine Vorlesungs-Podcasts. Diese werden über die Plattform iTunes U von Apple (http://itunes.hpi.uni-potsdam.de) bereitgestellt.

Die dort mittlerweile verfügbaren 3.100 Kurzvideos zu Themen der Informationstechnologie wurden nach Angaben des renommierten Potsdamer Instituts bis zu 80.000 Mal pro Woche herunter geladen. Das HPI gehört zu den ersten vier Elite-Einrichtungen in Deutschland, die seit Januar 2009 Lehrinhalte im Uni-Bereich der internationalen Plattform des Unternehmens Apple zugänglich machen. Nutzen können dieses Angebot alle Interessierten – nicht bloß Studierende. Auf seinem eigenen Tele-Teaching-Portal http://www.tele-task.de registrierte das Institut im selben Zeitraum sogar eine Verdoppelung der Zugriffe von drei auf sechs Millionen. Dort werden 2.200 Video-Aufzeichnungen kompletter Vorlesungen und 5.000 Video-Podcasts mit einzelnen Vorlesungsabschnitten angeboten. Sie stammen von fast 700 Dozenten und sind ebenfalls frei für jedermann verfügbar. Im Gegensatz zu anderen universitären Anbietern verzichtet die Potsdamer Ausbildungsstätte für IT-Ingenieure darauf, Lehrinhalte als PDF-Dokumente und Audio-Dateien bereitzustellen.
(Quelle: idw)

Den Erfolg führen die Potsdamer vor allem darauf zurück, dass die Podcasts nicht bloss die/den Vortragende(n) abbilden, sondern zudem – durch eine eigene Softwareentwicklung ermöglicht – darüberhinaus die Laptop- bzw. Tafelumgebung der/des Lehrenden zeigen.

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