Die Sammel- und Speicherwut von Google scheint vielen immer bedrohlicher und beängstigend. In einem sehr interessanten Interwiew, erläutert der US-Soziologe Richard Sennet die Rolle des Staates im Kontext dieses Aufbrechens von Privatheit.

Google und Staat sind in seiner Analyse nicht zu trennen. Google ist nicht die Ursache, Google ist das Werkzeug.
Dabei ist der Kultursoziologe nicht grundsätzlich gegen das Internet. Tatsächlich beschreibt er das Netz als “unsere Zukunft”. Teenager schaffen sich dort sozialen Raum, Mensch-Maschine-Kommunikation eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Und obgleich er das Phänomen Facebook für eine fatale Entwicklung hält, ist er nur wenig beunruhigt. Wir müssen nur lernen mit dem veränderten Nutzungsverhalten umzugehen.

(Quelle: SPON)

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