Es ist noch nicht so lange her,  da galten Soziale Netzwerke im Recruiting-Bereich eher als Möglichkeit Bewerber auszuspionieren, denn als taugliches Mittel zur Gewinnung neuer Kolleginnen und Kollegen. Personaler gaben offen zu, potenzielle Mitarbeiter zu googlen und in sozialen gezielt Netzwerken auf Spurensuche zu gehen. Soziale Netzwerke galt es zu meiden, wenn Bewerber/innen erfolgreich auf Jobsuche gehen wollten.

Glaubt man aktuellen Veröffentlichungen und Studien, dann hat offenbar ein Sinneswandel stattgefunden. So hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) gerade  zehn Thesen zur Zukunft von Social Media veröffentlicht, nach denen der Verband “wesentliche Veränderungen in vielen Unternehmensbereichen wie Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Marktforschung, Kundenbindung, Personal und Produktentwicklung” erwartet. Professionalisierung ist gefragt, denn offensichtliche “Hobby-Lösungen mit Praktikanten haben ausgedient“, heißt es in der Veröffentlichung.
Social Media ist mehr als nur ein vorübergehender Trend. Social Media ist elementar:

Insbesondere das Personal-Recruiting muss sich den neuen Informations- und Kommunikationsstrukturen anpassen. Das Unternehmen als starke Marke muss dort präsentiert werden, wo sich potentielle Kundschaft (= potentielle Arbeitnehmer/innen) informieren und kommunizieren.

(via BVDW)

 

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Man kann nur hoffen, daß die Unternehmen so langsam begreifen, daß sie sich heutzutage mehr um ihre zukünftigen Mitarbeiter kümmern müssen. Von einem fortschrittlichen Unternehmen erwarte ich eine professionelle und innovative Personal-Rekrutierungsstrategie! Ob das nun neudeutsch Employer Branding heisst ist mir egal.

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