Das Internet schafft in der deutschen Wirtschaft neue Berufsbilder. Bereits etwa zehn Prozent der Firmen beschäftigen Social Media ManagerInnen, die sich gezielt ums Web 2.0 kümmern.
So beschreiben es die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die im Auftrag des Verbands BITKOM, bei 1.500 Unternehmen unterschiedlicher Branchen durchgeführt wurde. „Das Social Web wird für Unternehmen als Kommunikationskanal immer wichtiger“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Die Firmen reagieren darauf, indem sie neue Stellen für die Internet-Kommunikation schaffen.“

Social-Media- Spezialisten koordinieren, steuern und überwachen die Aktivitäten der Unternehmen in sozialen Online-Medien. Dazu gehören unter anderem Online-Netzwerke wie Facebook oder Xing, Informationsdienste wie Twitter oder Blogs und Video- und Foto-Communitys wie Youtube oder Flickr.
Dabei sind die Social Media-Experten vor allem in großen Firmen, die einen Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro verzeichnen, gefragt. Laut Bitkom beschäftigen 28 Prozent dieser Firmen einen Web-2.0.-Spezialisten. Und weitere 20 Prozent der großen Unternehmen wollen in den nächsten sechs Monaten eine eigene Stelle dafür schaffen. Verantwortlich beschäftigt sind überwiegend Kommunikationswissenschaftler, Sozial- oder Sprachwissenschaftler und Betriebswirte mit Marketing- und PR-Erfahrung .
(Quelle: BITKOM)

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Und ich dachte Web 2.0 sei schon wieder out. Oder hinken die Unternehmen hinter her?
    Wir benutzen bei uns schon länger ein eigenes Wiki, haben aber leider niemanden, der uns konzeptionell betreut. Für Fragen steht zwar die IT zur Verfügung, aber die wenigsten Fragen sind technischer, sondern vielmehr inhaltlicher bzw. “methodischer” Art. Ein Social Media Manager würde uns da sicher sehr helfen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Menü