An der Universität Mannheim haben Erziehungswissenschaftler um Dirk Ifenthaler untersucht, ob und wie der Tablet Computer imUnterricht bei Lehrern und Schülern ankommt. Untersucht wurden drei Mannheimer Modellschulen. Das Ergebnis überrascht kaum: Den Schülern macht es Spaß, Lehrern eher weniger.

Ein Großteil der Lehrer interessiert sich für die umfangreichen Möglichkeiten der Tablet-PCs. “Es fehlen jedoch didaktische Modelle, um den Mehrwert der Tablet-PCs im Unterricht umzusetzen”, erklärt Erziehungswissenschaftler Dirk Ifenthaler. “Die Schüler bringen bereits umfangreiche Medienkenntnisse für den Unterricht mit, weil sie die Technik meist schon von ihrem Smartphone oder vom Tablet-PC der Eltern kennen.” Gerade die Schülerinnen und Schüler seien durch den Unterricht mit dem Minicomputer sehr motiviert.
Allerdings wissen Dr. Ifenthaler und seine Kollegen noch nicht, ob die Methode auch einen pädagogischen Mehrwert hat.
(Quelle: bildungsklick.de)

2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • “Allerdings wissen Dr. Ifenthaler und seine Kollegen noch nicht, ob die Methode auch einen pädagogischen Mehrwert hat.”

    So siehts doch aus! Alle Welt will diese schicken neuen Geräte, am besten noch im Kindergarten alle mit Apple Produkten beglücken (s. Artikel zu den Kindergarten Apps!)!
    Aber hat denn schon mal jemand den tatsächlichen Nutzen dieses Schnick-Schnack untersucht?

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  • Stefan Cordes
    15. Juni 2012 11:17

    Hallo Kommentar, mir ist auch keine aktuelle Untersuchung bekannt, die den pädagogischen Mehrwert der neuen Geräte im Unterricht untersucht hat. Dennoch kann man nicht völlig ausser Acht lassen, dass jede vierte deutsche Familie mit Vorschulkindern zu Hause einen Tablet-PC haben. Von den Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren besitzt jeder Vierte ein Smartphone… Potenzial wäre da, oder?

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