“Das Netz vergisst nie!”. Wissen wir ja…
Einen interessanten Artikel veröffentlicht heise.de dieser Tage zu dem Thema Datenschutz und Spuren im Internet. Die Redaktion suchte und verknüpfte  frei verfügbaren Informationen zu einer beliebigen Person, die ohne weiteres im Netz aufzufinden waren. Als Protagonisten wählten sie einen Mitarbeiter eines Internet-Unternehmens. Der hatte damit zunächst kein Problem – bis er den fertigen Artikel sah.

Am Ende der Recherche hatten wir Hunderte von Texten und Fotos sowie etliche Videos zusammengetragen.[…] Selbst die Bankverbindung ließe sich mit einem ganz legalen Trick herausbekommen, etwa wenn der gesuchte Mensch auf eBay Dinge verkauft.

(via heise.de)

Der sorglose Umgang mit Daten im Netz scheint offenbar kein Einzelfall, sondern eher symtomatisch. Selbst erfahrene Nutzer verlieren inzwischen schnell den Überblick, welcher Klick (oder Nicht-Klick!) Spuren und private Informationen im Netz hinterlässt. Street-View-Verpixler hin oder her, das Beispiel des Artikels verdeutlicht einmal mehr die Notwendigkeit der Sensibilisierung im Umgang mit Daten im Internet.
Versuchen Sie doch selbst einmal, die Recherche von heise.de mit Ihren Daten durchzuspielen…

2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • schon spannend, wenn die sonst so “unkritischen” web-worker auf einmal merken, wie unsafe bzw. offen das netz ist. ich stelle immer wieder fest, dass die sensibiltät bzgl. der eigenen daten, bei sehr vielen deutlich unterentwickelt ist. man muss die nuter/innen nur einmal auf yasni oder 123people schicken, um ihnen aufzuzeigen, WAS ALLES im netz über sie zu finden ist! datenschutz tut not!

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  • Stefan Cordes
    5. Januar 2011 12:24

    hallo blogLeser,
    ich gebe dir vollkommen recht. wir haben genau dieses 123people experiment vor kurzem in einem workshop durchgespielt. die teilnehmer waren ziemlich überrascht, welche informationen sich über sie im netz fanden. ich habe sogar selbst gestaunt, welche fotos von mir noch so irgendwo herumschwirren…

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