Die taz mal wieder!
In der jüngsten Online Ausgabe der “tageszeitung” beschreiben Referendare, Lehrerinnen und Lehrer ihre Erfahrungen im Umgang mit Blogs und Wikis im Schulunterricht. Kleine Erfolgsgeschichten, wie die einer 12ten Klasse, die sich zum Thema “Romantik” in Weblogs äußern oder Wiki-Gruppen, die – anfangs euphorisch am Start – nun mehr oder weniger ein recht tristes verwaistes Dasein im Netz fristen, zeichnen ein bemerkenswertes Spektrum vom Web 2.0-Alltag in deutschen Schulen.
Ich selber konnte mich im letzten Jahr mit Referendare/innen und sog. Junglehrer/innen in Workshops dem Thema Web 2.0 und Schule nähern und finde viele der Erkenntnisse und Einwände in dem Artikel wieder. Insbesondere das von René Scheppler benannte Problem der nachhaltigen Motivation der Schülerinnen und Schüler zu selbstbestimmten und -organisiertem Lernen, fokussiert die Schwierigkeiten von Web 2.0 im Unterricht. Auch in meiner täglichen Arbeit an der Uni ist dies der Aspekt, der wesentlich den Erfolg oder Mißerfolg neuer Technologien im Lehr- und Lernkontext bestimmt. Umso wichtiger, die Pionierarbeit der engagierten Kollegen/innen zu unterstützen, die in vielen Fällen als Einzelkämpfer unterwegs sind und gegen mannigfaltige – auch strukturelle – Probleme anzukämpfen haben. Dass dieses auch durch Hilfe zur Selbsthilfe geschehen kann, zeigt ein weiterer taz-Artikel aus der Reihe “Lernen 2.0”, der Lehrern erste Hinweise auf hilfreiche Webseiten zum Thema Web 2.0 und Schule bietet.

2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Als “ewig Lernende” muß ich anhand obigen Beitrags anerkennen, wie aktuell hier gebloggt wird…da stehe ich mit meinem mindestens um eine Woche verschobenen “TAZ-Konsum” (noch klassisch am Frühstückstisch) natürlich Lichtjahre hinterher!
    Nun also Stef, betrachte beigelegten TAZ-Artikel als bereits antiquiert 😉
    Weiter so!

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  • Viele Schulen müssen vor allem erstmal die strukturellen Probleme wie eine ausreichende Anzahl von PCs, schneller DSL-Anschluss, Finanzierung des Netzwerksupport etc. lösen, bevor sie sich mit den didaktischen Fragen des Web 2.0 auseinandersetzen können. Viele dieser technischen Fragen bleiben außerdem an den LehrerInnen hängen. Hier werden sie von den Schulträgern oft alleine gelassen. Dies sind keine guten Voraussetzungen, um Kollegen davon zu überzeugen, z.B. Blogs im Unterricht einzusetzen.

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