Eine aktuelle Studie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) beleuchtet die Aspekte des Datenschutzes und der allgegenwärtigen Transparenz des “Social Web”. Ein Thema, das stetig an Aktualität gewinnt und u.a. auch in meinen Schulungen immer wieder sehr prominent diskutiert wird. Ich versuche zwar immer wieder zu sensibilisieren, dies führt aber oft genug zur generellen Ablehnung der neuen Web 2.0 Anwendungen. Schwer, dort einen geeigneten Mittelweg zu finden. Und auch die Forscher des Hans-Bredow-Institutes und der Uni Salzburg kommen zu einer eindeutigen Aussage: Das Social Web präsentiert sich als risikoreicher Kommunikationsraum, in dem insbesondere Jugendliche und jugendliche Erwachsene ihr “Beziehungmanagement” betreiben.

[…]  “Web 2.0″ steht danach einerseits für besondere Chancen, die sich daraus ergeben, dass die Internetnutzer nicht nur selbst Inhalte anbieten, sondern auch das Netz für die verschiedensten Formen von Beziehungspflege nutzen können. Andererseits steht es aber auch für besondere Risiken wie problematische Online-Bekanntschaften und die Preisgabe privater Daten, “Cybermobbing” und Hassgruppen. Die LfM-Studie gibt Aufschluss darüber, was Jugendliche und junge Erwachsene über die neuen Kommunikationsmöglichkeiten denken, wie sie im Alltag mit diesen umgehen und welche Unterschiede sich dabei je nach Alter, Geschlecht und sozialem Kontext zeigen. Damit wird eine Grundlage geschaffen für eine sachliche Auseinandersetzung mit diesem wichtigen und heute bereits alltäglichen Bestandteil der Medienlandschaft. Die Studie basiert u. a. auf einer Repräsentativbefragung von insgesamt 650 Jugendlichen.
(Quelle: LfM, 2009)

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